Bei der Physio-Magnetfeldtherapie handelt es sich um eine Form der Physiotherapie, bei der der Körper einem niederfrequenten Magnetfeld ausgesetzt wird.
Zellen und kolloidale Systeme im Körper enthalten Ionen, die von Magnetfeldern beeinflusst werden können. Wird das Gewebe gepulsten Magnetfeldern ausgesetzt, wird ein schwacher elektrischer Strom induziert, der alle exponierten Zellen aktiviert.
Infolge einer Erkrankung verändert sich das Oberflächenpotenzial der Zellen im Vergleich zu gesunden Zellen.
Die Behandlung von Gewebe mithilfe eines Magnetfelds mit geeignet gewählten biotropen Parametern führt zu einer erhöhten Aktivität der Zelloberfläche, wodurch das Membranpotenzial weiter gesteigert wird und schließlich ein Ausgleich des intrazellulären Potenzials erreicht wird.
Auswirkungen gepulster elektromagnetischer Felder auf Gewebe:
1. Durch die Verbesserung der Durchlässigkeit der Zellmembran beeinflusst es den Zellstoffwechsel und ermöglicht eine schnellere Resorption von Schwellungen (antödematöse Wirkung). Es unterstützt die Heilung von Knochenbrüchen sowie offenen Wunden der Haut und des Unterhautgewebes (entzündungshemmende Wirkung) sowohl bei akuten als auch bei chronischen Entzündungen.
2. Ein gepulstes Magnetfeld verringert die Übertragung schmerzhafter Empfindungen von den Nervenendigungen zum zentralen Nervensystem und reduziert so den Schmerz weiter (wirkt als Schmerzmittel).
3. Innerhalb weniger Minuten erweitert es die Blutgefäße im betroffenen Bereich und verbessert die Durchblutung (gefäßerweiternde Wirkung).
4. Wirkt stresslindernd im Bewegungsapparat (Muskelentspannung).
5. Stärkt das Immunsystem (regenerierende und entgiftende Wirkung).
6. Harmonisiert ein vegetatives Nervensystem.
Veröffentlichungsdatum: 08.06.2024

