Der Schutz von Leben und die Gesundheit von Mensch und Tier sind Themen, denen Ärzte und verschiedene Disziplinen (Biochemie, Biophysik, Biologie usw.) seit jeher große Bedeutung beimessen. Die Entwicklung nicht-invasiver, ungiftiger und umweltfreundlicher Behandlungsmethoden für diverse Krankheiten ist das Ziel von Wissenschaftlern weltweit. Ihre gemeinsamen Anstrengungen haben neue Technologien hervorgebracht, darunter auch Laser. Aufgrund der besonderen Eigenschaften der Laserstrahlung – einem einzigen Peak, relativer Intensität und gerichteter Strahlung – findet sie erfolgreich Anwendung in der Human- und Veterinärmedizin.
Die ersten Lasereinsätze in der Veterinärmedizin erfolgten bei Halsoperationen an Hunden und Pferden. Die Ergebnisse dieser frühen Studien ebneten den Weg für die heutigen Laserbehandlungen, beispielsweise bei Kleintieren zur Resektion von Leberläsionen, Nierenteilresektionen, Tumorentfernungen oder -schnitten (im Bauchraum, an den Brüsten und am Gehirn). Parallel dazu wurden Laserexperimente zur Lichttherapie und Laserphototherapie von Tumoren bei Tieren begonnen.
Im Bereich der Lichttherapie wurden bisher nur wenige Studien zu Speiseröhrenkrebszellen, Mundhöhlenkrebszellen, Prostatakrebs, Hautkrebs und Hirntumoren bei Hunden veröffentlicht. Diese geringe Forschungslage verdeutlicht die Grenzen der phototherapeutischen Behandlung in der Veterinäronkologie. Eine weitere Einschränkung liegt in der Eindringtiefe sichtbarer Strahlung, wodurch diese Behandlung nur bei oberflächlichen Tumoren angewendet werden kann oder eine Tiefenbestrahlung mit optischen Fasern erfordert.
Trotz dieser Einschränkungen haben klinische Studien gezeigt, dass die für die gleiche Behandlungseffizienz erforderliche optische Leistungstherapie einige Vorteile gegenüber der Strahlentherapie aufweist. Daher wird erwartet, dass die Phototherapie in der Veterinärmedizin eine Alternative darstellt. Derzeit findet sie bereits in verschiedenen Bereichen Anwendung.
Ein weiteres Anwendungsgebiet des Lasers in der Medizin ist die Laser-Phototherapie, die 1968 von Mester et al. eingeführt wurde. Diese Behandlungsmethode hat sich in der Veterinärmedizin bewährt: bei osteomykopischen Erkrankungen (Arthritis, Tendinitis und Arthritis) oder Verletzungen im Pferderennsport, Haut- und Zahnerkrankungen bei Nutztieren sowie bei chronischer Leukämie, Tendinitis, Granulomen, kleinen Wunden und Geschwüren bei Kleintieren.
Veröffentlichungsdatum: 10. August 2023
